Kleine Artikel zu Padelschlägern und zum Sport: von den Regeln über Form, Oberfläche und EVA-Kern bis zur Pflege – und Ideen, wie du Padel für Club, Marke oder Unternehmen nutzt.
Padel ist ein Rückschlagspiel, das Elemente aus Tennis und Squash verbindet. Es wird fast immer im Doppel auf einem kleineren Platz gespielt – etwa 20 × 10 Meter –, der von Wänden und Glas umgeben ist. Genau diese Wände machen den Reiz aus: Der Ball darf nach dem Aufprall auf dem Boden von der Wand zurückspringen und weitergespielt werden.
Die wichtigsten Regeln
Aufschlag: Er erfolgt von unten – der Ball wird vor dem Schlag auf den Boden aufgesetzt und unterhalb der Hüfte getroffen.
Zählweise: Wie im Tennis mit 15, 30, 40 und Spiel. In vielen Clubs wird mit „Golden Point“ gespielt: Bei 40:40 entscheidet ein einziger Punkt.
Wände: Der Ball muss zuerst auf dem Boden der gegnerischen Seite aufsetzen. Erst danach darf er die Wand berühren und noch gespielt werden.
Schläger: Padel wird mit einem Vollschläger ohne Saiten gespielt – einer perforierten Fläche mit EVA-Kern.
Warum Padel so beliebt ist: Es ist schnell erlernbar, sozial (immer zu viert) und macht schon Anfängern früh Spaß.
Die Form ist die wichtigste Entscheidung beim Padelschläger, denn sie legt fest, wo die Balance liegt und wie groß der Sweet Spot ist – also der Bereich, in dem der Ball am besten getroffen wird.
Round – Kontrolle & Komfort
Runde Schläger haben den größten und zentralsten Sweet Spot. Die Balance liegt nah am Griff. Das macht sie fehlerverzeihend und leicht zu kontrollieren – ideal für Einsteiger und Spieler, die ihr Spiel aus der Verteidigung aufbauen.
Teardrop – der Allrounder
Die Tropfenform vereint beides: Der Sweet Spot liegt etwas höher, es gibt spürbar mehr Power als bei der runden Form, ohne die Kontrolle aufzugeben. Für die meisten Spielertypen eine gute Wahl.
Diamond – Power für den Angriff
Diamantförmige Schläger haben die Balance im Kopf und einen kleineren, höheren Sweet Spot. Wer präzise trifft, holt das Maximum an Schlagkraft heraus – für Smash, Bandeja und Vibora. Sie verlangen aber eine saubere Technik.
Faustregel: Kontrolle wichtiger als Power? Round. Ausgewogen? Teardrop. Angriff und Power? Diamond.
Die Schlagfläche moderner Padelschläger besteht meist aus Carbon. Die Bezeichnungen UD, 3K, 12K und 18K beschreiben, wie dieses Carbon aufgebaut ist – und beeinflussen Optik, Steifigkeit und Spielgefühl.
UD
„Unidirektional“: Die Fasern liegen in einer Richtung. Das ergibt eine gleichmäßige, ruhige Optik und ein direktes, präzises Gefühl.
3K
Ein klassisches Carbon-Gewebe. Das „K“ steht für 1.000 Filamente je Faserbündel; bei 3K sind es 3.000. Es bietet ein ausgewogenes Verhältnis aus Komfort und Kontrolle.
12K
Ein gröberes Gewebe mit 12.000 Filamenten je Bündel. Es ist meist etwas steifer und stabiler und oft mit einer raueren Oberflächenstruktur verbunden, die zusätzlichen Grip am Ball geben kann.
18K
Ein sehr steifes Gewebe (18.000 Filamente je Bündel) für hohe Stabilität und direkte Kraftübertragung – gefragt bei Spielern, die viel Power suchen.
Wichtig: Eine höhere K-Zahl ist allein kein Qualitätsnachweis. Entscheidend ist das Zusammenspiel aus Oberfläche, EVA-Kern, Form und Balance.
Padelschläger sind im Regelwerk in Länge, Breite und Dicke begrenzt: Die Gesamtlänge darf höchstens 45,5 cm betragen, die Breite 26 cm und die Dicke 38 mm. Das Gewicht ist nicht vorgeschrieben; üblich sind etwa 340 bis 375 Gramm.
Gewicht
Ein leichterer Schläger ist wendiger und schont Arm und Schulter. Ein schwererer bringt mehr Masse in den Schlag, verlangt aber mehr Kraft und Technik. Unsere Erwachsenenmodelle wiegen etwa 360 g (± 10 g).
Balance
Sie beschreibt, wo der Schwerpunkt liegt: nah am Griff (niedrig, mehr Kontrolle), mittig (ausgewogen) oder im Kopf (hoch, mehr Power). Die Balance hängt vor allem von der Form ab.
Padelschläger als Marketing: Ideen für Clubs, Marken und Unternehmen
5 Min. Lesezeit · Stand 2026
Ein eigener Schläger ist ein Werbeträger, der tatsächlich benutzt wird – auf dem Platz, in der Tasche und in den sozialen Medien. Das macht ihn für ganz unterschiedliche Zielgruppen interessant.
Clubs
Clubedition im Pro-Shop: Mitglieder tragen euer Logo.
Gebrandete Mietschläger für Verleih und Trainingsbetrieb.
Sondereditionen für Turniere und Jubiläen.
Passende Padelbälle und Taschen mit Logo für das ganze Set (Zusatzleistung bei den Paketen Performance und Premium).
Marken & Wiederverkäufer
Eigene Produktlinie unter deinem Namen – wir fertigen, du vermarktest.
White-Label für Sportläden.
Co-Branding mit Partnern.
Unternehmen
Kundengeschenke und Mitarbeiter-Präsente.
Preise und Give-aways bei Firmen-Events und Turnieren.
Für den Einstieg brauchst du nicht viel: Schläger, Bälle, passende Schuhe und bequeme Sportkleidung.
Schläger: Für den Anfang eignet sich meist eine runde oder tropfenförmige Form mit weichem bis ausgeglichenem Kern. Sie verzeiht Fehler und schont den Arm.
Bälle: Padelbälle ähneln Tennisbällen, haben aber etwas weniger Druck. Für den Platz gibt es spezielle Padelbälle.
Schuhe: Profil für Sand- oder Kunstrasenplätze mit gutem Halt und Dämpfung – Tennisschuhe für Hartplatz sind weniger geeignet.
Handschlaufe: Sie gehört am Schläger dazu und sichert ihn auf dem Platz am Handgelenk.
Teile deine Idee mit uns – auch wenn sie noch nicht fertig ist. Wir beraten dich, entwickeln den Entwurf gern gemeinsam mit dir und klären die nächsten Schritte.